Das Leben ist süß - Achtung Zuckerfalle!

Newsletter 11: Das Leben ist süß – Achtung Zuckerfalle!

Die Adventszeit, die süßeste Zeit des Jahres, beginnt. Lebkuchen, selbstgebackene Kekse, Schokolade, Glühwein und Co. Ob im Büro, zu Hause oder auf dem Weihnachtsmarkt. Die süße Verlockung begegnet uns überall.

 

Aber gerade jetzt sollten wir uns bewusst machen, wie viel Zucker wir wirklich zu uns nehmen. Wir steuern, gerade in der Vorweihnachtszeit, auf eine regelrechte Zuckerfalle zu und die köstlichen Weihnachtsleckereien sind gar nicht Hauptproblem.

 

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat sich vor einiger Zeit den Zuckergehalt von Erfrischungsgetränken mal genau angesehen. Verzichten Sie in der Vorweihnachtszeit auf diese Zuckerbomben? Foodwatch hat etwa 500 Produkte von Limonade über Energydrinks bis hin zu Saftschorlen untersucht. Die Ergebnisse sind erschreckend. Insgesamt 274 von 463 Getränken enthielten zu viel Zucker, wobei als „zu viel“ ein Anteil von fünf Prozent Zucker – das sind etwa vier Stück Würfelzucker pro 250-Milliliter-Glas, definiert wurde.

 

Die schlimmsten Zucker-Sünder sind dabei die Marktführer: Sowohl Red Bull als auch Coca Cola wiesen einen Zucker-Gehalt von neun Würfeln pro Glas auf. Ebenfalls an der Spitze der Zucker-Tabelle mit neun Würfeln: Der Szene-Softdrink Fritz-Kola. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, einen Tagesverbrauch von 8,3 Zuckerwürfeln nicht zu überschreiten.

 

Zucker-König Deutschland

Nach Foodwatch-Angaben ist Deutschland mit 80 Litern pro Jahr eines der Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Getränken, die mit Zucker gesüßt sind. Der „Deutschen Diabetes Hilfe“ zufolge sind bundesweit etwa sechs Millionen Menschen an Typ-2-Diabetes erkrankt, Tendenz steigend. Ein Zusammenhang mit Erfrischungsgetränken und Softdrinks ist dabei nicht von der Hand zu weisen.

 

Einige deutsche Politiker fordern sogar eine Zucker-Steuer. Dafür könnte im Gegenzug die Mehrwertsteuer für gesunde Lebensmittel sinken. Eine bessere Aufklärung der Konsumenten wäre jedoch sicher ein schnellerer und effizienterer Weg, um den Zuckerkonsum der Bevölkerung zu senken.

Besonders an Schulen und vor allem über die so genannten Softdrinks, deren Hauptzielgruppe Kinder und Jugendliche sind.

 

Es mag im ersten Moment langweilig klingen: Wasser ist gesund und wichtig für einen gesunden Stoffwechsel, aber es gibt auch für Wasser unzählige Möglichkeiten, sehr schmackhafte Erfrischungs- oder Heißgetränke daraus zu machen, die keinen oder sehr wenig Zucker enthalten.

 

Sprechen Sie uns an wir helfen Ihnen gern auf dem Weg in ein gesundes Leben.