Warum Frauen und Männer anders krank sind (DAK Gesundheitsreport 2016)

Newsletter 2: Warum Frauen und Männer anders krank sind (DAK Gesundheitsreport 2016)

In den vergangenen 17 Jahre wurde bislang bei Frauen immer ein höherer Krankenstand als bei Männern ermittelt. Auch das Diagnosespektrum unterscheidet sich deutlich zwischen Frauen und Männern. Doch was sind die Ursachen? Liegen die Unterschiede tatsächlich im Geschlecht oder sind sie eher auf die Arbeitsbedingungen verschiedener Branchen oder den Berufsstatus zurückzuführen? Welche Rolle spielt das Verhalten, also der individuelle Umgang mit einer Krankschreibung? Eine befriedigende Erklärung für die Geschlechterunterschiede beim Krankenstand konnte auf den ersten Blick bisher noch nicht gegeben werden. Das Gesetz zur Stärkung der Prävention fordert, geschlechtsspezifischen Besonderheiten Rechnung zu tragen. Die Ergebnisse des Gesundheitsreports sollen daher nicht nur die Forschung in der Gendermedizin ergänzen. Sie helfen darüber hinaus geschlechtergerechte Präventionsmaßnahmen für Betriebe zu entwickeln. Insbesondere kleinere Betriebe haben nach wie vor einen erheblichen Beratungs- und Unterstützungsbedarf. Dieser Report setzt dafür Impulse und schafft eine empirisch gestützte Grundlage.

Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher
Vorsitzender des Vorstandes DAK

 

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