Newsletter 2018-2: Jeder Schritt ein Stück Gesundheit!

Newsletter 2018-2: Jeder Schritt ein Stück Gesundheit!

Jeder Schritt ein Stück Gesundheit!

 

Auch eine neue Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit bestätigt den Wunsch vieler Menschen, sich mehr um ihre Gesundheit kümmern zu wollen: Abnehmen wollen 30 Prozent der Befragten, mehr Sport treiben 53 Prozent. Um das auch zu erreichen, braucht es vor allem Motivation. Schlaue kleine Helfer (Wearables) sollen helfen, Erfolge festzuhalten und an Bewegung zu erinnern. Aber bei der Vielfalt an Fitnesstrackern und Co. verirren sich selbst Technik-Fans. Wir helfen Ihnen gern und erklären die wichtigsten Unterschiede der Produkte. Grob unterscheidet man zwischen vier Kategorien: Schrittzähler, Fitnessarmbänder, Sportuhren und Smartwatches.

 

Schrittzähler:

Der erste, ganz einfache Einstieg für die, die sich etwas bewusster und gesünder durch den Alltag bewegen wollen. Schrittzähler sind klein und meist mit einem Clipsystem am Gürtel zu befestigen. Sie zählen die Schritte, die Sie vom Aufstehen bis zum Schlafengehen machen. Nicht mehr und nicht weniger, aber schon ein guter Anfang. Sie werden überrascht sein, wie viele Schritte sie gemacht haben oder machen könnten, wenn Sie z.B. auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause das letzte Stück zu Fuß gehen. Schrittzähler sind bereits für unter 10,00 EUR im Handel erhältlich.

 

Fitnessarmbänder:

auch Fitness-Tracker genannt, erfassen in Verbindung mit Apps Ihre Aktivitäten und sollen auf diese Art zu mehr Bewegung motivieren. Sie zählen Schritte, messen den Puls und registrieren Schlafdauer und -Tiefe.  Einige der aktuellsten Geräte erfassen zudem Ihr Training und erkennen Sport sogar automatisch. Mit einem eingebauten GPS-Modul können Sie sogar die Joggingroute aufzeichnen. Das Aufspielen von Musik und die Übertragung per Bluetooth auf Kopfhörer ist ebenfalls möglich. Fitnessarmbänder gibt es schon für 60 Euro.

 

Sportuhren / Pulsuhren:

Für Fortgeschrittene und ambitioniert Sport treibende bieten Pulsuhren, auch Sportuhren genannt, eine wesentlich ausführlichere Auswertung der Fitness und spezielle Sportprofile an, etwa für Halbmarathon- oder Triathleten. Viele der Uhren lassen sich zusätzlich mit Bewegungssensoren verbinden, etwa fürs Radfahren. Die Uhren messen den Puls, verfügen über einen GPS-Sensor und sogar ein Barometer, das die Höhenmeter aufzeichnet. Auf dem Bildschirm der Uhr und in der Smartphone-App können Sie am Ende ihrer Trainingseinheit direkt eine Auswertung erhalten. Mit aktuellen Modellen können Sie ebenfalls Musik auf Ihre Kopfhörer übertragen. Sie steuern sogar die Musik auf ihrem Smartphone. Ältere oder basisausgestattete Modelle gibt es schon für unter 200 Euro.

 

Smartwatches

Sicher eher für Sportprofis geeignet, sollen vor allem das Smartphone erweitern. Auf ihnen lassen sich direkt Apps installieren. Sie können mit Smartwatches sozusagen Ihr Handy vom Handgelenk aus fernsteuern. Eingebaute MP3-Player sind inzwischen sogar Standard. Sie telefonieren und verschicken Nachrichten direkt von Ihrer Uhr aus, auch, wenn das Smartphone nicht in Ihrer Nähe ist. Alle, in den anderen Modellen genannten Fitness-Tracking Möglichkeiten sind hier selbstverständlich. Die meisten aktuellen Uhren können zu Preisen ab 200 Euro erworben werden, aber nach oben gibt es kaum eine Grenze.

 

Eines haben alle Modelle gemeinsam: man trägt sie am Arm und sie funktionieren zusammen mit Apps für Ihr Smartphone. Allerdings ist nicht jedes Gerät mit jedem Smartphone, Tablet oder Computer kompatibel. Sie sollten vor dem Kauf immer prüfen, ob sich das ausgewählte Armband auch mit Ihren Geräten versteht. Gute Informationen über Modelle, Funktionen und Kompatibilität finden Sie immer mal wieder z.B. in der COMPUTER BILD.

 

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat übrigens herausgefunden, dass die Menschen in Westeuropa im ersten Halbjahr 2017 22 Prozent mehr Wearables gekauft haben. Jedes zweite Gerät ist dabei ein Fitness-Tracker gewesen, die Hälfte des Umsatzes entfiel auf Smartwatches.

 

Egal, wofür Sie sich persönlich auch entscheiden oder welches Budget Sie investieren möchten, es ist bestimmt auch für Sie etwas dabei, um ein klein wenig mehr für Ihre Gesundheit oder sogar für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter zu tun. Und fragen Sie doch mal bei Ihrer Krankenkasse: einige Kassen beteiligen sich finanziell an der Anschaffung solcher Geräte oder belohnen ihre Mitglieder dafür mit Bonusprogrammen.

Zur forsa Studie