Newsletter 2018-2: Suchtprävention im Berufsalltag

Newsletter 2018-2: Suchtprävention im Berufsalltag

Alkohol und Medikamente gehören zum Alltag – und somit auch zum Berufsalltag.

 

In Deutschland ist nach den Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen bei den 18- bis 59-jährigen mit etwa 2.400.000 Alkoholgefährdeten und mit 1.600.000 Alkoholkranken zu rechnen. Hinzu kommen noch etwa 1.400.000 Medikamentenabhängige. Der Altersschwerpunkt der Alkoholabhängigen liegt zwischen 30 und 50 Jahren, etwa 65 % der Alkoholabhängigen sind Männer, 35 % sind Frauen. Anders stellen sich die Verhältnisse bei der Medikamentenabhängigkeit dar: Hier sind doppelt so viele Frauen betroffen wie Männer. Für den Arbeitsplatz liegen keine gesicherten Zahlen vor. Gleichwohl kann mit 3 % bis 5 % behandlungsbedürftigen Abhängigkeitskranken gerechnet werden.

 

Dieser Konsum bleibt nicht ohne Folgen: Jährlich sterben ca. 42.000 Personen, deren Tod direkt (z. B. durch Alkoholmissbrauch) oder indirekt (z. B. durch einen alkoholisierten Unfallverursacher) in Verbindung mit Alkohol steht. In Kombination mit Rauchen erhöht sich diese Zahl auf etwa 74.000 Todesfälle im Jahr. Der Anteil alkoholbedingter Todesfälle an allen Todesfällen im Alter zwischen 35 und 64 Jahren beträgt bei Männern 25 % und bei Frauen 13 %.

 

Das Wissen um Suchterkennung, Hilfsangebote und innerbetriebliche Präventionsmaßnahmen können helfen, betroffene Mitarbeitern zurück in ein gesundes Leben zu begleiten. Die DAK-Gesundheit hat dazu eine Broschüre entwickelt, die wir Ihnen gern empfehlen möchten.

 

Zur Broschüre