Newsletter 2018-4: Wie familienfreundlich ist Ihr Unternehmen wirklich?

Newsletter 2018-4: Wie familienfreundlich ist Ihr Unternehmen wirklich?

Homeoffice, Teilzeit, Job-Sharing: Wenn sich Unternehmen derart familienfreundlich präsentieren, klingt das im Stellenmarkt und für beschäftigte Eltern erstmal super!

 

Viele Unternehmen haben längst erkannt, dass eine familienorientierte Personalpolitik die Leistungsmotivation der Belegschaft unterstützt, zu mehr wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit führt und das Employer Banding steigert. Das führt zu größerer Identifikation mit dem eigenen Unternehmen und hilft der Unternehmensmarke im Mitbewerb um Fachkräfte.

 

Aber sind solche Versprechen wirklich umsetzbar, wenn es um konkrete Stundenreduzierung geht? Häufig haben die Mitarbeiter der Unternehmen eine völlig andere Wahrnehmung, wie eine aktuelle Studie des Bundesfamilienministeriums zeigt.

 

Fast die Hälfte der befragten Unternehmen sind darin der Überzeugung, sie seien besonders familienfreundlich – eine Einschätzung, die aber nur von einem Viertel der Beschäftigten geteilt wird. Oftmals wissen Unternehmen gar nicht detailliert, was die konkreten Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter in Sachen Familienfreundlichkeit sind, somit gehen Bedarf und Angebote häufig weit auseinander.

 

Familienfreundlichkeit muss Teil der Unternehmenskultur sein und sollte bis zur Chefetage akzeptiert und dort auch (vor)gelebt werden. Viele Mitarbeiter haben noch immer Angst vor negativen Konsequenzen, wenn Sie Job-Sharing oder Teilzeit Angebote nutzen möchten. Machen Sie mit folgenden Tipps Ihr Unternehmen dauerhaft familienfreundlich:

 

Machen Sie sich ein Bild über die konkrete Bedürfnislage der Mitarbeiter, zum Beispiel durch Mitarbeiterbefragungen und unterziehen Sie die Ergebnisse einer regelmäßigen Überprüfung. Definieren Sie familienfreundliche Leistungen konkret und transparent. Kommunizieren Sie regelmäßig darüber in Betriebsversammlungen, Team Meetings und über Ihre Mitarbeiterzeitschrift. Nehmen Sie Leistungen sichtbar und dauerhaft auch in der Geschäftsführung in Anspruch, denn Vorbilder motivieren.

 

Hier geht es zur kompletten Studie