Newsletter 2018-5: Psychische Belastung gesetzliche Verpflichtung

Newsletter 2018-5: Psychische Belastung gesetzliche Verpflichtung

§ 5 ArbSchG, Ziffer 6 verpflichtet Sie zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz. Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber/-innen dazu, auf Basis einer Beurteilung der Arbeitsbedingungen zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes ggf. erforderlich sind für einen gesunden Arbeitsplatz. Bei dieser Gefährdungsbeurteilung müssen auch psychische Belastungen der Arbeit berücksichtigt werden. Psychische Belastung umfasst hierbei eine Vielzahl unterschiedlicher psychisch relevanter Einflüsse, beispielsweise die Arbeitsintensität, Arbeitsanforderung, die soziale Unterstützung am Arbeitsplatz aber auch die Dauer, Verteilung und vermeintliche Flexibilität der Arbeitszeit. Eine Arbeit ohne psychische Belastung ist ebenso wenig denkbar und wünschenswert wie eine Arbeit ohne jede Art von körperliche Belastung.

 

Psychische Belastung ist daher grundsätzlich wertneutral zu verstehen. Aber ähnlich wie bestimmte Arten und Ausprägungen körperlicher Belastung für manche Menschen gesundheitsgefährdend sein können, kann auch psychische Belastung bei der Arbeit gesundheitsbeeinträchtigende Wirkungen haben. Daher ist es zwingend erforderlich, psychische Belastungen der Arbeit in der Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen. Wir helfen Ihnen mit unserer Kompetenz gern, eventuelle Gefährdungsquellen frühzeitig zu erkennen und mit den geeigneten Maßnahmen wirksam ins Handeln zu kommen.
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